Die Leiden des jungen Werther
Veranstalter: Theater- und Konzertgesellschaft Mittelthurgau
In der Fassung von Manfred H. Greve
Mit: Michel Haebler, Nele Hollinderbäumer, Andreas Edelblut
Der sensible Werther begibt sich in idyllischer Landschaft unters einfache Volk, um möglichst ungehindert sein Ich entfalten zu können. Er lernt Lotte kennen und leidenschaftlich lieben, obwohl er weiss, dass sie schon dem besonnenen Albert versprochen ist. Seine Schwärmerei ist überwältigend. Als Albert auftaucht, muss Werther erkennen, dass Lotte ihm versagt bleibt und er stürzt vom höchsten Glücksgefühl in tiefste Verzweiflung. Da seine Lage unerträglich wird, verlässt er den Ort und nimmt eine Stelle in einer Gesandtschaft an, doch Adelsdünkel und Engstirnigkeit drängen ihn aus dem Amt. Er kehrt zur inzwischen verheirateten Lotte zurück. Als er die Ausweglosigkeit seiner Lage erkennt, erschiesst er sich, nachdem sich Lotte und er ein letztes Mal nahe gekommen sind.
„WERTHER“ war nach seinem Erscheinen ungeheuer populär und ein eigentlicher Bestseller. Selbstmorde nahmen in dieser Zeit zu; so identifizierte man sich mit Werthers Schicksal.
